Andrologie

“Männliche Wechseljahre” – Mangel an männlichem Hormon (Testosteron)

Auch bei Männern kann mit zunehmenden Alter und Erkrankungen ein Absinken des männlichen Hormones Testosteron eintreten, was sich in Müdigkeit, Lustlosigkeit, Impotenz und Schwäche äußern kann.

Dies tritt allerdings nicht bei allen Männern auf und nicht so plötzlich und heftig wie bei Frauen in den Wechseljahren.

Eine genaue Abklärung muss vor allem andere Ursachen für die Beschwerden und den niedrigen Hormonwert ausschließen.

Die Behandlung mit männlichem Hormon zeigt gute Wirkung und hat, da das natürliche Hormon verwendet wird, kaum Nebenwirkungen. Kontrolliert werden sollten bei einer Behandlung mit männlichem Hormon die Blutbildung („zu viele rote Blutkörperchen“), die Leberwerte und die Prostata. Sehr, sehr selten tritt durch die Hormonbehandlung eine Prostatavergrößerung oder ein Prostatakrebs auf.

 

Wunschsterilisation

Besteht kein weiterer Kinderwunsch mehr, stellt sich die Frage nach einer sicheren und einfachen Verhütung. Von Seiten der Frau kommen die 3-Monatshormonspritze oder die Spirale in Betracht. Als dauerhafte Methode kann bei Frau die Sterilisation erwogen werden.

Bei der Frau werden in einer kurzen Vollnarkose mittels Bauchspiegelung („Schlüsselloch-Operation“) die Eileiter durchtrennt. Der Eingriff erfolgt ambulant. Bei diesem oft durchgeführten Eingriff kann es selten zu Komplikationen kommen, die aber teilweise sehr schwerwiegend sein können (Narkoseprobleme, innere Verletzungen). Zu dem ist der Eingriff bei der Frau nicht ganz so sicher wie der Eingriff beim Mann, da bei der Frau der Eileiter lediglich durchtrennt wird während beim Mann ein Stück des Samenleiters entfernt wird.

Einfacher, gefahrloser und sicherer bezüglich der Verhütung ist der Eingriff beim Mann („Vasektomie“). Ein Eingriff, der in unserer Praxis bei weit mehr als 1000 Patienten schon durchgeführt wurde.

Kurze Erklärung des Eingriffes: Von einem kleinen Hautschnitt wird der im Hodensack direkt unter der Haut liegende Samenleiter aufgesucht und ein etwa 2 cm langes Stück entfernt und dann mittels Naht verschlossen. Verschluss der Haut mittels Naht wieder verschlossen. Der Eingriff dauert etwa 15-30 Minuten.Die örtliche Betäubung sorgt für einen völlig schmerzfreien Eingriff. Danach erhalten Sie für 1 Tag Schmerzmittel. Ein Tag der Schonung ist anzuraten. Es kommt zu keinen Veränderungen der Potenz und der Lust, ebenso des Ergusses . Nach dem Eingriff muss zunächst weiterhin verhütet werden. Nach 6 und 8 Wochen postoperativ wird der Erguß mikroskopisch untersucht. Wenn sich dabei keine Spermien mehr nach weisen lassen, kann ungeschützter Geschlechtsverkehr erfolgen.

  • Die Sterilisation wird bei beiden Geschlechtern in der Regel nicht von der Krankenkasse erstattet.
  • Die Sterilisation des Mannes wird mit 350 Euro berechnet.
  • Bei Interesse sprechen Sie mich an oder verlangen bei den Arzthelferinnen unseren ausführlichen Informationsbogen und vereinbaren einen Beratungstermin bei dem gern auch Ihre Partnerin anwesend sein kann. Termin meist abends gegen 17.30 Uhr.
  • Siehe auch: www.vasektomie.de