Untersuchungen (Diagnostik)

Gespräch

  • Die wichtigste Untersuchung ist das vertrauensvolle Gespräch.
    Im Gespräch werden die aktuellen Beschwerden in ihrer Entstehung und Ausprägung erfragt, zu dem die urologische Vorerkrankungen und die allgemeinen Erkrankungen. Wichtig sind auch Daten zu Ihrer Lebensgeschichte und der derzeitigen Lebenssituation.
  • All dies hilft, Sie nicht nur als Fall oder „Prostata“ zu behandeln, sondern Sie als individueller Mensch ganzheitlich zu beraten und Sie während der Untersuchungen und Behandlungen menschlich begleiten zu können.
  • Gespräche ergeben sich und benötigen Zeit, gelegentlich muss ein weiterer Termin zur Fortsetzung und Vertiefung vereinbart werden. Intensive Gespräche lassen sich manchmal nicht abbrechen, sodass unserer Terminkalender in Verzug gerät.
  • Bei Gesprächen erfolgt ein respektvoller Umgang. Datenschutz wird beachtet.

 

Untersuchungen in der Praxis

Die meisten Untersuchungen führen wir in der Praxis durch:

Körperliche Untersuchung
Wie beim Hausarzt erfolgt eine allgemeine Untersuchung, fachspezifisch urologisch ist die Untersuchung des Genitales. Diese erfolgt diskret und weitgehend schmerzfrei, dies gilt auch für die rektale Untersuchung der Prostata.

Urinuntersuchungen
Neben den schnell durchzuführen Urinstreifentest (Stix) und mikroskopischen Beurteilung (Sediment) werden Urinkulturen (Nachweis von Bakterien im Urin) und Austestung der Bakterien bezüglich Wirksamkeit von Antibiotika durchgeführt, Auswertung nach 1 bis 2 Tagen möglich.

Ultraschall
Ungefährliche und somit auch oft wiederholbare Methode zur Untersuchung der Organe des Bauches und mit Spezialschallköpfen auch Beurteilung von Hoden und Prostata.

Röntgen
Untersuchungen von Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre. Zusätzlich kann die Gabe von von Kontrastmittel erfolgen.

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Endoskopie („Blasenspiegelung“)
Durch die Harnröhre wird ein dünnes, flexibles Endoskop in die Blase eingeführt. Diese Untersuchung dauert meist nur knapp eine Minute und ist weniger unangenehm als meist angenommen wird. Bei Männern kann dabei auf Wunsch eine Sedierung („Schlafspritze“) verabreicht werden.

Urodynamik
Bei Störungen des Urinhaltens oder der Blasenentleerung gelegentlich notwendige Untersuchung.

Prostatabiopsie
Bei Verdacht auf Prostatakrebs gibt es außer der Probenentnahme derzeit keine verlässliche Nachweismethode. Bei 50 bis 100 Patienten werden jährlich in der Praxis Biopsien durchgeführt. Die Beurteilung erfolgt durch den erfahrenen Pathologen Prof. Dr. Rüdiger, Klinikum Karlsruhe.

Das Ergebnis ist etwa nach einer Woche zur Befundbesprechung zurück in der Praxis.

Spermienuntersuchung
Wenn nach 1 Jahr die Zeugung eines Kindes trotz regelmäßigen Geschlechtsverkehr nicht gelingt, ist die Untersuchung beider Partner angezeigt. Beim Mann erfolgt die genaue Befragung, die körperliche Untersuchung und die Analyse der Spermienqualität. Die Qualität unserer Ejakulatuntersuchungen wird durch Teilnahme an den externen Kontrollen der Deutschen Gesellschaft für Andrologie „Quadega“ 2mal jährlich überprüft.

Abklärung Hormonmangel beim Mann
Auch bei Männern kann mit zunehmenden Alter und durch Erkrankungen ein Absinken des männlichen Hormones Testosteron eintreten, was sich in Müdigkeit, Lustlosigkeit, Potenz und Schwäche äußern kann.

Abklärung Potenzstörung
Abklärung der vielfältigen Ursachen und finden einer dem Mann und dem Paar angemessenen Behandlung.

 

“Nach außen vergeben wir”

  • Blutlaboruntersuchungen
  • Spezielle Röntgenuntersuchungen: CT-/MRT/Knochenszintigramm/PET-CT
  • Pathologie
  • Urodynamik
  • Zweitmeinungsberatungen: Bei seltenen oder schwerwiegenden Erkrankungen oder vor Therapieentscheidungen rate ich zur Beratung durch einen weiteren Arzt.